Von Stadtoldendorf nach Kloster Amelungsborn und über Mainz nach Koblenz (16. Mai 2014)

Unmittelbar nach dem Frühstück brechen wir auf zu den letzten Kilometern der diesjährigen Pilgerrüstzeit. Jörg und ich gehen schon voraus, um beim Gemeindebüro den Pilgerstempel zu holen. Dort wird uns freundlicherweise der Schlüssel für die evangelische Kirche angeboten, den wir gerne entgegennehmen. Inzwischen trifft auch der Rest der Gruppe ein und wir versammeln uns zu einem Lied im bunt ausgemalten Chorraum. Alexander trägt zudem aus der dort aufgeschlagen liegenden Bibel vor.

Auf dem Weg durch die Stadt folgen wir den Wegzeichen des Pilgerweges, diese führen aber wieder in die andere Richtung nach Silberborn. Wir versuchen, auf den richtigen Pfad zurückzugelangen, dabei werden zwei verschiedene Wege gewählt. Eine Gruppe folgt zunächst der Bahntrasse oberhalb des Forstbachtales und lässt sich schließlich aufgrund der fortgeschrittenen Zeit von Dirk und Jörg abholen. Wir erreichen über eine abwärts führende Straße wieder auf den Pilgerweg, durchlaufen das romantische Tal bis zum Klosterteich und steigen ein letztes Mal aufwärts bis zum Klostergelände.

Oben angekommen treffen wir am Kirchenportal auf eine Frau mit ihrer Tochter, die beide meinen Pilgergruß erwidern und uns ein paar Tipps für die Klosterkirche geben. Zunächst drücken wir den letzten Pilgerstempel in die Ausweise und sehen uns danach die Kirche an. Anschließend lassen wir uns auf einer Bank nieder und kommen mit dem Küster ins Gespräch, der gerade mit Gartenarbeiten beschäftigt ist. Er erzählt uns so einiges aus der älteren und neueren Geschichte des Kloster Amelungsborn. Zum Abschluss der Pilgertage feiern wir im Bereich des rechten Chorumgangs einen Gottesdienst mit Abendmahl. Und dann heißt es Abschied nehmen. Bernd muss noch zu einer Veranstaltung nach Würzburg und nimmt Ines mit, die Seedorfer fahren nach Norden und der Rest verteilt sich auf die beiden Fahrzeuge nach Mainz. Wohlbehalten kommen wir am Nachmittag in Mainz an, entladen die Fahrzeuge und verabschieden uns von allen. Eine gute Stunde später sind Dirk, Michael und ich wieder in Koblenz.