13 - 12 - 2017

Von Schlossböckelheim zum Disibodenberg (7. Oktober 2016)

Heute Morgen ist sehr trüb draußen und die nasse Straße zeugt von einem Regenschauer. Das schmälert allerdings nicht unsere gute Laune, die durch ein üppiges Frühstück sogar gesteigert wurde. Dann geht es los, zunächst auf der K 58 und nach der Überquerung der Bahnlinie steil aufwärts auf einer kleinen Fahrstraße durch den Weinberg nach Schloßböckelheim. Auf der Burg Böckelheim, heute nur noch als Ruine erhalten, setzte der spätere deutsche Kaiser Heinrich V. seinen damals regierenden Vater Heinrich IV. über die Weihnachtstage 1105 fest und bereitete damit seine eigene Machtübernahme vor.

Von Bad Kreuznach nach Schlossböckelheim (6. Oktober 2016)

Auch heute lassen wir es gemütlich angehen. Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem guten Frühstück treffen wir uns zu einem Stuhlkreis für die Morgenandacht. Alexander präsentiert zur Einleitung vier Postkarten mit je einem Schlagwort darauf, die ihm aktuell den Weg weisen. Dann holen wir unsere Vorstellungsrunde nach, in der jeder das zum Besten gibt, was im letzten Jahr für einen persönlich dankenswert war. Dabei nehmen wir die anfangs erwähnten drei Fragestellungen des ersten Tages als Grundlage für unsere Erzählungen live aus dem Leben. Alle sind sehr offen mit ihren Schilderungen - man kennt sich halt und hat keine Hemmungen. Ein paar Lieder, ein Vaterunser und der Tagessegen entlassen uns in einen hoffentlich schönen Tag.

Von Münster-Sarmsheim nach Bad Kreuznach (5. Oktober 2016)

Nach dem Frühstück halten wir auf der Hotelterrasse unsere Morgenandacht, die Kevin wieder mit der Gitarre begleitet. Gegen 9 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Bad Kreuznach. Zunächst laufen wir durch Münster-Sarmsheim. Dabei müssen wir durch eine langgezogene Baustelle laufen - dafür haben wir aber Ruhe vor störenden Autos. Danach biegen wir an der Trollmühle von der Straße ab, unterqueren die A 61 und steigen ein wenig in höhere Gefilde auf, wo wir mit Blick auf die Nahe eine Weile auf einem Grasweg laufen und Laubenheim erreichen. Hier geht es noch ein Stückchen höher, mitten in die Weinberge hinein, die nun unsere ständigen Begleiter sein werden. Zurzeit läuft die Weinlese auf Hochtouren und überall sind kleine Traktoren oder Vollernter auf den Wirtschaftswegen unterwegs, die das kostbare Gut zur Verarbeitung nach Hause bringen.

Von Eibingen nach Münster-Sarmsheim (4. Oktober 2016)

Es ist wieder einmal ein Jahr vergangen und die Militärseelsorge hat zu einer neuen Pilgerrüstzeit eingeladen. In diesem Jahr wandern wir auf den Spuren der Heiligen Hildegard von Bingen von der gleichnamigen Abtei in Rüdesheim bis zum ehemaligen Kloster Disibodenberg an der Nahe bei Bad Sobernheim. Erst im kommenden Jahr wird es einen markierten Hildegard-Weg geben, der im September 2017 eröffnet werden soll.